Was ist der Lokale Aktionsplan Halle?
Lokale Aktionspläne sind konkrete, vor Ort ausgearbeitete und umgesetzte Konzepte, die Vielfalt, Toleranz und Demokratie vor allem unter den jugendlichen Einwohnerinnen und Einwohnern stärken sollen. Hier arbeiten die Kommune und die lokalen Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft - von den Kirchen über Vereine und Verbände bis hin zu engagierten Bürgerinnen, Bürgern und Jugendlichen - eng zusammen. Sie entwickeln gemeinsam eine Strategie gegen rechtsextreme, fremdenfeindliche und antisemitische Tendenzen vor Ort und setzen sie dann zusammen im Lokalen Begleitausschuss in Aktionen und Projekte um. So verhindert dieses dichte Netzwerk der demokratischen Kräfte, dass sich gefährliches Gedankengut unter den Kindern und Jugendlichen in der Region ausbreiten kann.
Die Stadt Halle gehört seit 2007 zu den 10 Kommunen, die in Sachsen-Anhalt im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend Vielfalt, Toleranz und Demokratie" einen Lokalen Aktionsplan umsetzen. Damit stehen der Kommune bis Ende 2010 jährlich Mittel in Höhe von bis zu 100.000,00 Euro zur Verfügung, die zur Förderung von Projekten an Vereine und Initiativen vergeben werden.
Das sind die Ziele des Lokalen Aktionsplans Halle - "Hallianz für Vielfalt":
- Bürger/innen sind über Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus informiert u. sensibilisiert.
- Bürger/innen engagieren sich für eine Gemeinschaft, in der Vielfalt als Bereicherung erlebt wird. Besonderes Augenmerk liegt auf der demokratischen Beteiligung u. dem Engagement von jungen Menschen u. Menschen mit Migrationshintergrund
- Zivilgesellschaftliche Akteure, Verwaltung, Politik u. Wirtschaft arbeiten im Rahmen einer präventiven Strategie gegen Rechtsextremismus verbindlich, kooperativ u. vernetzt zusammen.
gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus” durch:


