Aktives Leben im neuen Leben

  • Projekt-Titel:
    Aktives Leben in neuem Leben – Integration Kinder, Jugendlicher und Erwachsener in der neuen Heimat
  • Projekt-Zeitraum: 1.5.2007 – 31.12.2007
  • Antragsteller: Shorai-Do Kempo e.V.
  • Projekt-Partner:
    Netzwerk für Integration und Migration, Bündnis Migrantenorganisationen Halle e.V., Radio Corax, SSB Halle e.V. – Projekt „Gemeinsam spielen“
  • Projekt-Pate:
    Petra Schneutzer – Integrationsbeauftragte der Stadt Halle/ Netzwerk für Integration und Migration

Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der neuen Heimat

Viele Migranten, die in unserer Stadt leben, kommen aus dem Kriegsgebieten bzw. sind vor lebensbedrohlichen Situationen geflüchtet. Sie kommen in ein Land, in dem man ihre Sprache nicht spricht und ihnen oft Unverständnis für ihren Glauben entgegenbringt. Für sie ist es schwer, Anschluss an andere Menschengruppen zu finden.

Zum Teil wird durch die Regierung in Russland der Hass gegen Tschechenen, Dagestaner, Nordkaukasen und weitere geschürt und so kämpfen sie hier nicht nur gegen die Vorurteile der deutschen Bevölkerung, sondern gleichzeitig auch gegen die, welche ihre Sprache zum Teil sprechen. Durch den bereits mehrere Jahre andauernden Krieg haben diese Menschen enorme Bildungslücken, da sie damit beschäftigt waren, ihr Leben und das ihrer Familienangehörigen zu schützen. Viele haben Gewalt gesehen und erlebt, wie man sie sich als Westeuropäer kaum vorstellen kann.

Zu Beginn wird eine eigenständige Gruppe von Migranten bzw. Flüchtlingen zusammengestellt. Die Teilnehmer werden zunächst mit dem Training vertraut gemacht. Durch gemeinsame körperliche Betätigung wird zu Beginn die Motivation für das Training in eigenen Reihen geschaffen, um zu späteren Zeitpunkt ein Training in einer gemischten Gruppe (Deutsche, Migranten bzw. Flüchtlinge) aufzunehmen. Geplant sind zusätzlich Seminare im Daigaku Dojo in Halle bzw. im ZEN-Garten in Halle-Neustadt, in denen sie an eine weitere Kultur, die japanische, herangeführt werden sollen.

Die Teilnehmer erarbeiten ausserdem einer Ausstellung über ihr früheres und jetziges Leben. Ziel des Projektes ist es, den Teilnehmern zu zeigen, dass man anderen Menschen vertrauen kann.

Ansprechpartner

  • Jens Fiebeler
    0345/ 532 00 54

Projekt-Links

gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus” durch: Logo des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und JugendLogo des BundesprogrammsLogo der Saalestadt Halle